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09.12.2014
ThomasM

So macht’s Serverway

Ob es sich um ein Rechenzentrum (RZ), einen Serverraum oder um einen Serverschrank handelt;
das einzelne Rack bildet die Grundlage einer gesicherten Unterbringung unserer IT-Systeme.

Für eine gut organisierte Unterbringung der Systeme, kann man die einzelnen Racks nach Aufgaben
und Anforderungen klassifizieren. Entsprechend unterscheidet man Serverracks, Stromversorgungs-
und –Verteilungsracks oder Netzwerkracks.

 

In diesem Beitrag möchten wir einen kleinen Einblick zu unseren Systemen liefern und zeigen,
wie sie aufgebaut, klimatisiert, optimiert und organisiert sind.

 

Die weltweite Mehrheit bilden standardisierte IT-Systeme aus 19“ (482,6mm) – Komponenten.
Wir haben uns bei der Auswahl der Racks bewusst für schmalere entschieden und nutzen Komponenten
mit einer Grundfläche von 700 x 1000mm und insgesamt 46 HEs.

 

Daraus ergeben sich zwei wesentliche Vorteile:

  1. Die Optimierung der Klimatisierung auf mehrere Systeme pro Kaltgang, trägt einen beträchtlichen Teil zur Reduzierung unserer Emissionswerte bei.
  2. Durch die effizientere Raumnutzung können mehr Systeme pro Rack betrieben werden, sodass die Rackkosten pro System sinken. Dieses Ersparnis geben wir an unsere Kunden durch günstige Paketpreise weiter.

 

Aber natürlich ergeben sich hieraus auch zwei naheliegende Nachteile:

  1. Die Anforderungen an das Kabelmanagement sind ungleich höher,
    da durch die geringe Breite auf eine exakte Verlegung geachtet werden muss.
  2. Der Luftstrom zur Klimatisierung muss exakter geplant werden, da die Racks erstens höher sind und
    zweitens die Abluft wegen der geringen Breite nicht durch Kabel behindert werden darf.

 

Obwohl wir individuelle Anforderungen an unser Rack-System haben, achten wir dennoch auf die Passgenauigkeit der eingesetzten Systeme und
anderer Komponenten, die die Stromversorgung, Klimatisierung und das Monitoring gewährleisten.

 

 

 

Das Klimakonzept

Das Raumdesign beruht auf dem Kaltgang-/Warmgang-Konzept, um eine Trennung von kalter und warmer Luft zu erreichen.
Unsere Kaltgänge wurden ebenfalls angepasst, um die Emissionswerte unseres Unternehmens zu optimieren,
den PuE (Power usage effectiveness)-Wert entsprechend gering zu halten und eine bessere Raumnutzung zu gewährleisten.

 

Der PuE-Wert ist ein Indikator für eine optimierte Raumkühlung und sollte einen möglichst geringen Wert aufweisen. Er berechnet sich aus dem gesamten Energiebedarf des jeweiligen Rechenzentrums im Verhältnis zur Energieaufnahme der Rechner. PuE-Werte von 1,3 sind bereits ausgezeichnet und bedeuten, dass 30% der eingesetzten Energie ineffizient verbraucht werden.

 

Die Klimatisierung der einzelnen Racks und die Kühlung der Server bedürfen einer genauen Planung und Konzeption.

 

Zu klären ist unter anderem die Kanalisierung der Luftströme im Server selbst. Zwingend zu berücksichtigen ist auch die Verkabelung im Warmgang. Es dürfen keine Kabel oder sonstigen Komponenten den Abtransport der Wärme behindern; andernfalls droht die Überhitzung des Servers.
Der für die Kühlung der Systeme zuständige Luftvolumenstrom, muss so ausgelegt sein, dass die vom Hersteller angegebenen maximalen Betriebstemperaturen nicht überschritten werden. Ergänzend gilt es, die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren, sodass ein störungsfreier Betrieb (ohne Rosten ;-) ) möglich ist.

 

Organisation

Ein leicht zu integrierendes Stromverteilungs-System ist ebenfalls ein Faktor, der für den störungsfreien Betrieb notwendig ist (dies gilt für das RZ selbst wie auch für das einzelne Rack). Hier sollte eine abgesicherte Niederspannungs-Unterverteilung vorhanden sein. Von einem redundantem System spricht man bereits, wenn sowohl das übliche Versorgungsnetz als auch eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) vorhanden ist. Hierzu kann man sich an den sogenannten “Tier-Standard“ orientieren, welche die verschiedenen Verfügbarkeiten eines Rechenzentrums abbilden.

 

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